ZENRADAR PODCAST

Der 100-Punkte-Score fuer KI-Sichtbarkeit erklaert

Veröffentlicht am · Dauer 6 Min.

Worum es in der Episode geht

Platz 1 bei Google zu sein und von ChatGPT zitiert zu werden sind zwei verschiedene Dinge. Zwei Stimmen erklaeren den 100-Punkte-Score von Zenradar: 50 Punkte fuer echte Zitate in fuenf KI-Systemen, 25 Punkte fuer das maschinenlesbare JSON-LD, und 25 Punkte fuer das Inhaltsformat, plus warum eine nicht ausgeloeste AI Overview als Luecke gilt, nicht als Nullpunkt.

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Transkript der Episode

Stellen Sie sich mal vor, Sie investieren wirklich Tausende von Euros, um beim Ranking auf Platz 1 bei Google zu stehen. Ja, ein klassisches Szenario eigentlich. Genau, aber dann wissen die Kunden von morgen gar nicht, dass sie überhaupt existieren. Und zwar einfach, weil ChatGPT sie komplett ignoriert. Willkommen bei The Deep Dive.

Hallo zusammen. Wir schauen uns heute nämlich an, wie sich die Sichtbarkeit von Webseiten da gerade wirklich grundlegend verschiebt. Ok, packen wir das mal aus. Denn ein super Ranking bei Google zu haben und von einer KI zitiert zu werden, das sind ja eigentlich zwei völlig verschiedene Welten. Ja, absolut. Das kann man sich gar nicht oft genug klar machen. Google ist ja quasi so, als würde man ihnen ein riesiges Telefonbuch in die Hand drücken.

Also nach dem Motto such dir selbst den besten Anbieter raus. Richtig, man muss selbst wühlen. Eine KI hingegen ist ja vielmehr wie so ein persönlicher Assistent. Genau. Sie stellen eine Frage und zack, es gibt genau eine einzige direkte Empfehlung. Und was hier faszinierend ist, diese Diskrepanz, die lässt sich jetzt tatsächlich messbar machen.

Und genau hier kommt das Konzept der KI-Sichtbarkeit ins Spiel. KI-Sichtbarkeit, das ist ein gutes Stichwort. Wir haben da ja heute dieses Faktenblatt über ZenRäder vorliegen. Genau, und ZenRäder misst im Grunde die eigenen Google-Positionen im ganz direkten Vergleich zu echten Zitaten in diesen großen KI-Modellen. Also wirklich live abgefragt, oder?

Ja, genau live. Also die checken die direkten Antworten und Quellenangaben bei ChatGPT, Perplexity, Claude, Gemini und natürlich den AI-Overviews von Google. Wahnsinn. Wir sprechen hier also nicht über irgendwelche theoretischen Algorithmusvermutungen, sondern über harte Fakten. Absolut. Harte Daten direkt aus den Maschinen. Aber wie genau quantifiziert man das dann?

Ich schätze mal, da gibt es ein Punktesystem, oder? Ja. ZenRäder nutzt da ein 100-Punktesystem. Das ist eigentlich sehr logisch aufgebaut. Also die halbe Miete, nämlich 50 Punkte, gibt es schon mal allein dafür, ob man überhaupt von der KI zitiert wird. Ach krass. Okay, also einfach nur fürs reine Auftauchen in der Antwort.

Genau. Dann gibt es weitere 25 Punkte und die hängen an der maschinenlesbaren Identität der Seite, dem sogenannten JasonLD. Warte kurz. JasonLD. Das ist quasi wie so ein digitaler Ausweis der Webseite, richtig? Exakt. Damit die Maschine eben direkt verifizieren kann, wer der Absender dieser Information eigentlich ist. Verstehe. Wenn das also 75 Punkte sind, dann fehlen ja noch 25.

Ja. Und diese letzten 25 Punkte, die bewerten das reine Inhaltsformat. Also liefern sie zum Beispiel direkt in den ersten 100 Wörtern konkrete Antworten. Ah, also keine riesigen Einleitungen mehr. Genau. Die KI sucht nach spezifischen Zahlen, sichtbaren Daten oder auch Tabellen. Diese großen KI's haben nämlich ein begrenztes Kontext-Window, also ein begrenztes Aufmerksamkeitsfenster.

Okay, also wenn ich meine Antwort in drei Absätzen Marketinggeschwafel verstecke, dann verliert die KI einfach den Faden. Ganz genau. Tabellen und klare Zahlen sind für so ein Sprachmodell quasi wie ein Anker, um Fakten sicher extrahieren zu können, ohne sich eben Dinge auszudenken. Da muss ich jetzt aber mal kritisch reingrätschen. Also so ein 100-Punktescore, das klingt für mich schon so ein bisschen nach diesen alten manipulierbaren SEO-Scores. Ja, die Sorge höre ich oft.

Und vor allem muss ich da jetzt komplizierten Tracking-Code auf meiner Website installieren und quasi meine Besucher ausspielen hier? Nein, nein, absolut nicht. Das Faktenblatt sagt da ganz klar, es wird absolut nichts installiert. Wirklich gar nichts? Gar nichts. Der Scan liest einfach nur ihre öffentliche Seite aus, genau wie es ein normaler Suchroboter von Google auch tun würde.

Es werden auch keine Cookies bei den Besuchern gesetzt. Das ist gut zu wissen. Aber wie sieht es denn mit der Verlässlichkeit aus? Also 100 Punkte sind ja schön und gut, aber was passiert, wenn jetzt Perplexity oder ChatGPT gerade mal Server-Probleme haben? Das ist ein wichtiger Punkt.

Da gibt es natürlich keine 100-prozentige Garantie für immer perfekte Ergebnisse. KI's entwickeln sich ja auch jeden Tag weiter. Stürzt dann mein Score ab, weil die KI gerade nicht erreichbar ist? Nein, Sennradar erfindet da keine Daten. Wenn ein Motor nicht erreichbar ist, dann zeigt das System ganz offen eine Lücke im Bericht an, anstatt ihnen da eine falsche Null rein zu drücken.

Das ist fair. Diese Ehrlichkeit ist bei solchen Tools ja extrem wichtig. Aber was bedeutet das alles jetzt ganz konkret für Sie, unsere Zuhörer? Na ja, Ihre Kunden stellen Ihre Fragen mittlerweile eben direkt an die KI's. Genau. Und deshalb müssen Sie schlichtweg wissen, wer da eigentlich an Ihrer Stelle zitiert wird.

Im alten Telefonbuch ganz oben zu stehen, das reicht heute einfach nicht mehr. Stimmt. Vor allem, wenn der Assistent des Kunden ein völlig anderes Verzeichnis nutzt. Deshalb unser direkter Tipp an Sie. Gehen Sie am besten gleich nach dem Hören mal auf die Seite von Sennradar. Ja, machen Sie da einfach mal diesen kostenlosen 30-Sekunden-Scan für Ihre eigene Website.

Finden Sie einfach mal heraus, ob die KI's Sie überhaupt schon auf dem Schirm haben. Und nehmen Sie dabei vielleicht mal diesen einen Gedanken mit. Wenn KI-Systeme bald wirklich jede Frage als unser persönlicher Assistent beantworten, ohne dass wir überhaupt jemals wieder auf einen blauen Link klicken müssen, Oh, spannender Punkt. werden traditionelle Suchmaschinen dann irgendwann einfach nur noch zu unsichtbaren Datenbanken degradiert, die im Grunde nur noch von Maschinen gelesen werden?

Automatisches Transkript, stichprobenartig geprüft.

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